"Ich werde versuchen, zu gewinnen. Sollte das nicht gelingen, werde ich zumindest den Mut bei meinen Anstrengungen beweisen können." Dies ist das Motto von Special Olympics, bei denen das Schweizer Frauenteam (hier umrahmt von seinen zwei Trainern) die helvetischen Farben verteidigen wird.
stephanie borcard & nicolas metraux / BM-photo
Susana, eine der zwei Torhüterinnen. In ihrem Haar zwei symbolische Zahlen: die 2 für das Alter, als sie adoptiert wurde, und die 5 für den Kreis ihrer engsten Personen.
stephanie borcard & nicolas metraux / BM-photo
Unter den 70 Schweizer Sportlern, die nach Los Angeles reisen, sind die Fussballerinnen das einzige Team.
stephanie borcard & nicolas metraux / BM-photo
Zugang zum Spielfeld in Fislisbach. Hier wie auch bei den Spielen in L.A. treffen zwei Teams aus fünf Spielerinnen aufeinander.
stephanie borcard & nicolas metraux / BM-photo
Gisela und Damian, die beiden Trainer der Delegation, geben vor dem Match letzte Ratschläge.
stephanie borcard & nicolas metraux / BM-photo
Jennifer in vollem Einsatz bei einem Spiel gegen eine lokale Mannschaft.
stephanie borcard & nicolas metraux / BM-photo
Gisela, 47-jährig, ist seit 2010 als freiwillige Trainerin des Teams tätig.
stephanie borcard & nicolas metraux / BM-photo
Die 30-jährige Carmela wohnt im Kanton St. Gallen. Neben Fussball interessiert sie sich für Tennis und Gesang. Sie gehört sei 2010 zum Frauenteam.
stephanie borcard & nicolas metraux / BM-photo
Am Ende des Tages in der Garderobe. Susi, Anja und Andrea tauschen ihr Fussballtenu gegen urbanere Kleidung aus.
stephanie borcard & nicolas metraux / BM-photo
Damian ist seit zwei Jahren freiwilliger Trainer. "Das Wichtigste ist nicht, dass wir die Besten sind, sondern, dass wir die Sache gemeinsam machen", betont er.
stephanie borcard & nicolas metraux / BM-photo
Die Spielerinnen hören den Erklärungen ihrer Trainer aufmerksam zu. Der nächste Tag steht ganz im Zeichen der Vorbereitungen für die Spiele in L.A.
stephanie borcard & nicolas metraux / BM-photo
Fislisbach empfing das Frauenteam anlässlich seines ersten Sporttags "Fislisbach ist FIT".
stephanie borcard & nicolas metraux / BM-photo
Die 28-jährige Fabienne hat bereits 2011 an den Special Olympics in Athen teilgenommen. Damals gewannen die Schweizerinnen die Bronze-Medaille.
stephanie borcard & nicolas metraux / BM-photo
Moment der Entspannung in der Jugendherberge in Baden. Und auch hier geht es um Fussball...
stephanie borcard & nicolas metraux / BM-photo
Es sind nicht die Paralympics, sondern die anderen Olympischen Spiele für andersartige Sportlerinnen und Sportler. Vom 25. Juli bis 2. August werden zu den Special Olympics in Los Angeles über 7000 Athleten aus 177 Ländern erwartet – alles Menschen mit geistiger Behinderung. Unter ihnen ist auch das Schweizer Frauenfussballteam.
Dieser Inhalt wurde am veröffentlicht
Die Bewegung wurde in den 1960er-Jahren in den USA von Eunice Kennedy Shriver, der Schwester von John und Robert Kennedy, gegründet. Ausschlaggebend war das tragische Schicksal ihrer Schwester Rosmary, die nach einer Hirnoperation geistig behindert war. Zu Beginn wurden Sportlager für geistig Behinderte organisiert, 1968 fanden in Chicago die ersten Special OlympicsExterner Link für knapp 1000 Athleten aus den USA und Kanada statt, die in den Disziplinen Schwimmen, Leichtathletik und Hallenhockey um Medaillen kämpften.
In die SchweizExterner Link kam die Bewegung 20 Jahre später. 1991 nahm die erste Schweizer Delegation an den Spielen in Minneapolis teil. Und an den Spielen 2015 in Los Angeles nehmen bereits 70 Schweizerinnen und SchweizerExterner Link in 12 Disziplinen teil, etwa in Leichtathletik, Radsport, Reitkunst oder Fussball teil.
Dazu gehören auch zehn Frauen zwischen 24 und 38 Jahren, welche die «Nati», das Schweizer Fussballteam, bilden. Bevor sie jedoch auf amerikanischem Rasen spielen, trainierten sie noch in einem Vorbereitungslager in der kleinen Aargauer Gemeinde Fislisbach.
(Bilder und Text: Stephanie Borcard, Nicolas Metraux)
Wenn Sie eine Debatte über ein in diesem Artikel angesprochenes Thema beginnen oder sachliche Fehler melden möchten, senden Sie uns bitte eine E-Mail an german@swissinfo.ch
SWI swissinfo.ch - Zweigniederlassung der Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft
Einen Überblick über die laufenden Debatten mit unseren Journalisten finden Sie hier. Machen Sie mit!
Wenn Sie eine Debatte über ein in diesem Artikel angesprochenes Thema beginnen oder sachliche Fehler melden möchten, senden Sie uns bitte eine E-Mail an german@swissinfo.ch