Mit seiner hügeligen Landschaft, seinen beiden Seen und den Weilern, die sich über die Weiden verteilen, ist das Vallée de Joux ein beliebtes Ausflugsziel für Naturliebhaber. Das Hochtal ist aber auch eine Wiege der exklusiven Schweizer Uhrenmacherkunst.
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Ich leite ein mehrsprachiges Team, das über die aktuelle Themen der Auslandschweizer:innen berichtet und sie mit den nötigen Informationen versorgt, damit sie am politischen Leben in der Schweiz teilnehmen können.
Nach meinem Studium der Politikwissenschaften in Neuenburg und Bern habe ich meine ersten Erfahrungen im Multimedia-Journalismus bei Teletext und später bei RTS gesammelt. Seit 2008 arbeite ich bei SWI swissinfo.ch in verschiedenen journalistischen und leitenden Funktionen.
Als Fotoredaktorin bin ich verantwortlich für den redaktionellen Einsatz der Fotografie bei SWI swissinfo.ch und die Zusammenarbeit mit Fotografen. Wenn sich die Gelegenheit ergibt, nehme ich die Kamera in die Hand und begleite einen unserer Journalisten.
Ich habe eine Ausbildung als Fotograf in Zürich absolviert und arbeite seit 1989 als Fotojournalist. 1990 war ich Mitbegründer der Schweizer Fotografenagentur Lookat Photos. Ich bin zweifacher Gewinner des World Press Award und wurde mit mehreren Schweizer Nationalstipendien ausgezeichnet. Meine Arbeiten wurden vielfach ausgestellt und sind in verschiedenen Sammlungen vertreten.
Im Winter abgeschnitten vom Rest der Welt, begannen die Bauern im Vallée de Joux im 18. Jahrhundert mit der Fertigung von Uhrenbestandteilen. Damit hatten sie einen zusätzlichen Verdienst. Marken wie Audemars Piguet, Jaeger-LeCoultre sind hier enststanden. Später kamen Namen wie Patek Philippe, Blancpain, Breguet oder Vacheron Constantin dazu.
Heute hat das Tal 7000 Arbeitsplätze und eine Bevölkerung (Kinder und Pensionierte eingeschlossen) von 6600 Personen. Das hat zur Folge, dass die Uhrenbranche viele Grenzgänger beschäftigt: 4000 Franzosen kommen täglich, um hier zu arbeiten.
Die Grenzgänger kommen längst nicht mehr nur aus den nahen Grenzregionen, sondern praktisch aus ganz Frankreich. Für die Unternehmen ist es einfacher, einen Pariser anzustellen, als einen Waadtländer von der nahen Genfersee-Region. Für letztere, die am See und in der Ebene wohnen, stellen die beiden Pässe, die ins Hochtal führen, offenbar immer noch unüberwindbare Hindernisse dar.
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