Schweizer Nationalmuseum gibt Flüchtlingen eine Stimme
Mano Khalil ist selber ein ehemaliger Flüchtling. Die Videoaufnahmen des kurdischen Syrers am Anfang der Ausstellung lassen einen auf beeindruckende Art und Weise in die Welt des Exils eintauchen. (Schweizerisches Nationalmuseum)
Schweizerisches Nationalmuseum
Ein Flüchtlingsboot in der Nähe der griechischen Insel Lesbos. (UNHCR/Ivor Prickett)
Ivor Prickett/UNHCR
Die Besucherinnen und Besucher sind aufgefordert, vier von zwölf Gegenständen auszuwählen, die sie mit auf die Flucht nehmen würden. (Schweizerisches Nationalmuseum)
Schweizerisches Nationalmuseum
Ein Notlager in Mogadischu, Somalia. (DEZA)
DEZA
Zwei Drittel der 65 Millionen Flüchtlinge weltweit sind im eigenen Land auf der Flucht. 80 Prozent des verbleibenden Drittels leben in einem Nachbarland. Fiktive Flüchtlinge erzählen ihre Geschichte. (Schweizerisches Nationalmuseum)
Schweizerisches Nationalmuseum
Syrische Flüchtlinge an der türkischen Grenze. (Bulent Klic/AFP)
Bulent Klic/AFP
Das Exil hat verschiedene Gesichter. Fünf fiktive Personen erzählen von ihren Erfahrungen. (Schweizerisches Nationalmuseum)
Schweizerisches Nationalmuseum
Notlager für intern Vertriebene in Mogadischu, Somalia. (DEZA)
DEZA
In den Zentren für Asylsuchende leben Menschen unterschiedlicher kultureller Herkunft. (Schweizerisches Nationalmuseum)
Schweizerisches Nationalmuseum
Geflohen vor Gewalt, Krieg und Verfolgung: Menschen erzählen Besucherinnen und Besuchern der Ausstellung "Flucht" im Schweizerischen Nationalmuseum in Zürich ihre Geschichte. Das Projekt entstand aus einer Zusammenarbeit des Bundes mit dem UNO-Flüchtlingshochkommissariat UNHCR.
Dieser Inhalt wurde am veröffentlicht
swissinfo.ch
Die Besucherinnen und Besucher sind eingeladen, sich auf die Situation der Betroffenen einzulassen. Nach Angaben der Organisatoren geht die Ausstellung die Problematik des Exils aus verschiedenen Perspektiven an. Sie dauert von Ende Oktober 2016 bis Anfang März 2017.
Auf dem Rundgang sehen die Besucherinnen und Besucher Bilder von «anstrengenden und gefährlichen Reisen, die oft ins Ungewisse führen». «Sie erfahren, wie es sich anfühlt, an einem Ort anzukommen, an dem niemand auf einen wartet.»
Die Ausstellung will zudem aufzeigen, «wie sich Entscheide im Schweizer Asylverfahren auf die Zukunft der Schutzsuchenden auswirken». Und sie vermittelt Einblicke in das internationale Engagement der Schweiz.
Wenn Sie eine Debatte über ein in diesem Artikel angesprochenes Thema beginnen oder sachliche Fehler melden möchten, senden Sie uns bitte eine E-Mail an german@swissinfo.ch
Mehr lesen
Mehr
«Die Flüchtlingskrise ist noch lange nicht gelöst»
Dieser Inhalt wurde am veröffentlicht
Im dritten Quartal 2016 verzeichnete die Schweiz 7105 Asylgesuche, 42% weniger als in der gleichen Periode des Vorjahres. Der Hauptgrund für die Abnahme der Gesuche sei die Schliessung der Balkanroute, erklärte das Staatssekretariat für MigrationExterner Link (SEM). Doch auch die Tatsache, dass zahlreiche Asylsuchende ein anderes Land als Ziel hätten und deshalb kein Asylgesuch in…
Haben wir es wirklich mit einer beispiellosen Migrationskrise zu tun?
Dieser Inhalt wurde am veröffentlicht
Immer wieder sorgen die so genannte "Flüchtlingskrise" oder die "Migrantenflut" in jüngster Zeit für Schlagzeilen. Europa sei mit einer noch nie dagewesenen "Massenmigration" konfrontiert, so das vorherrschende Gefühl. Was aber sagen die Zahlen?
Die Schweiz scheint für Flüchtlinge weniger attraktiv
Dieser Inhalt wurde am veröffentlicht
Beginnen wir bei den Zahlen. Im ersten Halbjahr 2016 wurden in der Schweiz 14‘277 Asylgesuche gestellt. Das sind 20 Prozent mehr als in der gleichen Vorjahresperiode. Doch in den vergangenen drei Monaten hat sich etwas verändert. Im Juli sank die Zahl der Asylgesuche gegenüber dem gleichen Vorjahresmonat um 36% (auf 2477). Im Juni war der…
Trauriger Rekord: 65,3 Mio. Menschen weltweit auf der Flucht
Dieser Inhalt wurde am veröffentlicht
Heute ist eine Person auf 113 entweder ein Asylbewerber, ein intern Vertriebener oder ein Flüchtling. Das stellt ein noch nie dagewesenes Risiko dar, schreibt das Flüchtlingskommissariat der Vereinten Nationen (UNHCR) in seinem Bericht «Globale Tendenzen»Externer Link. Bis Ende 2015 gab es mindestens 21,3 Millionen Flüchtlinge auf der Welt, von denen über die Hälfte (51%) minderjährig…
Einen Überblick über die laufenden Debatten mit unseren Journalisten finden Sie hier. Machen Sie mit!
Wenn Sie eine Debatte über ein in diesem Artikel angesprochenes Thema beginnen oder sachliche Fehler melden möchten, senden Sie uns bitte eine E-Mail an german@swissinfo.ch