Frauen und Männer an einer Kundgebung in Zürich im Jahr 1970: Sie verlangen, dass Frauen sowohl auf kantonaler als auch nationaler Ebene das Stimmrecht erhalten.
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Die erste Politikerin, die für den Bundesrat kandidierte, war Lilian Uchtenhagen im Jahr 1983. Mitglieder der Sozialdemokratischen Partei trösten sie, nachdem bekannt geworden ist, dass das Parlament sie nicht in die Exekutive wählte.
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Ein Jahr nach der Wahlniederlage von Uchtenhagen, wird Elisabeth Kopp von der Freisinnig-Demokratischen Partei (FDP) in den Bundesrat gewählt. Sie ist das erste weibliche Mitglied der Schweizer Regierung.
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Ein weiterer Rückschlag für Frauen der Sozialdemokratischen Partei (SP): 1993 lehnte eine Mehrheit der Parlamentarier die Kandidatur von Christiane Brunner ab. Und dies, obwohl die Partei sie als einzige Kandidatin portiert hatte.
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Die Nicht-Wahl von Brunner führte zu einer grossen Demonstration vor dem Bundeshaus.
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Die Proteste zeigten Wirkung. Der Mann (Francis Matthey), der an ihrer Stelle gewählt worden war, verzichtete auf den Sitz. Die Sozialdemokraten nominierten erneut Brunner, aber zusammen mit einer zweiten SP-Frau - Ruth Dreifuss. Dreifuss wurde gewählt. Die Linkspartei hatte endlich eine Frau in der Regierung.
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In den letzten Jahren waren immerhin vier Frauen im Bundesrat. Dieses Foto aus dem Jahr 2011 zeigt auch die Bundeskanzlerin Corina Casanova (ganz rechts).
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Schweizerinnen erhielten 1971 endlich das Stimm- und Wahlrecht. Es dauerte aber noch mehr als ein Jahrzehnt, bis sie ihren ersten Sitz in der Regierung gewannen.
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