Eschen- und Birkenpollen lösen Hasel- und Erlenpollen ab

Nach einer teilweise sehr hohen Hasel- und Erlenpollenkonzentration in der Luft müssen sich Allergiker in den kommenden Wochen auf Eschen- und Birkenpollen einstellen. Wegen eines ostasiatischen Pilzes sterben in der Schweiz indes immer mehr Eschen ab.
(Keystone-SDA) Der sich immer weiter ausbreitende Pilz verursacht das sogenannte Eschentriebsterben oder die Eschenwelke, wie der Wetterdienst Meteonews am Dienstag mitteilte. Vor allem junge Bäume sterben nach der Infektion reihenweise ab. Ältere Bäume sterben langsam über mehrere Jahre hinweg. Deshalb ist die Eschenpollenkonzentration generell rückläufig. Die Eschenpollensaison hat vor rund einer Woche begonnen.
In den nächsten Tagen beginnen allerdings auch die sehr allergenen Birken zu blühen. Auf die allergenste Pollenart unter den Bäumen reagiert gemäss Mitteilung jede fünfte Person in der Schweiz allergisch.
Künftig könnten hierzulande vermehrt auch Olivenpollen den Allergikerinnen und Allergikern zusetzen. Wie die Eschen zu den Ölbaumgewächsen gehörend, produzieren Olivenbäume sehr viele Pollen. Da es in der Schweiz immer milder wird, ist es laut Meteonews denkbar, dass auch in der Schweiz mit dem Anbau von Oliven begonnen wird.
Zu den Ölbaumgewächsen gehören auch Forsythien, Flieder, Jasmin, Liguster und Ginster. Allerdings produzieren diese Bäume und Sträucher deutlich weniger und auch weniger aggressive Pollen.