Zecken können gefährliche Krankheiten übertragen.
Keystone
Mit den wärmeren Temperaturen im Frühling sind die Zecken zurück in der Schweiz. Letztes Jahr mussten fast 29'000 Patienten nach einem Zeckenbiss den Arzt konsultieren. Hier ein paar Tipps, wie Sie sich vor den kleinen Blutsaugern schützen können.
Dieser Inhalt wurde am veröffentlicht
2 Minuten
Ich leite verschiedene Teams von Vertriebsspezialisten und Multimedia-Journalisten bei der Erstellung mehrsprachiger Inhalte für eine Reihe von Online-Plattformen. Ich beaufsichtige die strategische Entwicklung unserer Podcast- und Videoprodukte und treibe die Erstellung innovativer Inhalte und die Einbindung des Publikums voran.
Nach meiner Ausbildung zur Rundfunkjournalistin an der City University of London arbeitete ich in der Produktion und als Journalistin oder Redakteurin für eine Reihe von Fernseh- und Radioprogrammen zur Hauptsendezeit bei hochrangigen Sendern wie der BBC, NPR, der Deutschen Welle und verschiedenen kommerziellen Sendern.
Ich arbeite als Designer im Multimedia-Team von SWI swissinfo.ch. An der Schnittstelle zwischen Journalismus, Design und Marketing entwickle ich Infografiken, Animationen, Karten und neue Formate für soziale Medien.
Die Zecken ernähren sich von Blut und können beim Beissen verschiedene Krankheitserreger übertragen. Zum Beispiel Borreliose oder die Frühsommer-Meningoenzephalitis.
Wenn sich eine Zecke in Ihrer Haut festgebissen hat, sollten Sie diese so schnell wie möglich mit einer Pinzette entfernen. Bei Fieber, Übelkeit, Gelenkschmerzen oder anderen Symptomen sollten Sie einen Arzt aufsuchen.
Wo gibt es am meisten Zecken?
Zecken sind zwischen März und November besonders aktiv. Die Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) hat eine AppExterner Link mit einer Gefahrenkarte entwickelt, die für die Schweiz das aktuelle Zeckenbiss-Risiko anzeigt.
Zecke App
Wie viele Krankheitsfälle gibt es in der Schweiz?
Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) schätzt, dass sich in der Schweiz 10’000 Personen pro Jahr mit Borreliose anstecken.
Die Frühsommer-Meningoenzephalitis ist etwas seltener, nimmt aber in Europa zu. Seit 2005 liegt die Zahl der in der Schweiz pro Jahr registrierten Fälle zwischen 100 und 250.
Wie sich schützen?
Borreliose kann mit Antibiotika behandelt werden. Eine Impfung gibt es nicht. Hingegen ist es möglich, sich gegen Frühsommer-Meningoenzephalitis zu impfen. Das BAG empfiehlt die Impfung für alle Personen, die in Risikogebieten wohnen oder sich dort zeitweise aufhalten.
Weitere Vorsichtsmassnahmen:
Tragen Sie bedeckende Kleidung. Meiden Sie dichtes Unterholz. Benützen Sie Abwehrmittel (Repellents) für freie Hautstellen, und suchen Sie Körper und Kleider sorgfältig nach Zecken ab, wenn Sie sich in einer Risikozone aufgehalten haben.
Externer Inhalt
(Übertragung aus dem Französischen: Sibilla Bondolfi)
Welche Faktoren sollten bei der Vererbung des Schweizer Bürgerrechts im Ausland berücksichtigt werden?
Sollte es eine Grenze für die Weitergabe des Schweizer Bürgerrechts geben? Oder ist die heutige Praxis zu streng und die Meldung sollte auch nach dem 25 noch möglich sein?
Leben Sie an einem exotischen Ort, wo kaum andere Schweizerinnen und Schweizer leben?
Nur in fünf Nationen leben zurzeit keine Auslandschweizer:innen – zumindest offiziell. Sind Sie auch die oder der einzige Auslanschweizer in Ihrer Region? Erzählen Sie es uns.
Jede Schweizerin und jeder Schweizer hat einen Heimatort, der in offiziellen Dokumenten wie dem Reisepass vermerkt ist. Viele haben ihren Heimatort noch nie besucht. Was bedeutet er für Sie?
Wenn Sie eine Debatte über ein in diesem Artikel angesprochenes Thema beginnen oder sachliche Fehler melden möchten, senden Sie uns bitte eine E-Mail an german@swissinfo.ch
Mehr lesen
Mehr
Es ist wieder Zeckensaison
Dieser Inhalt wurde am veröffentlicht
Eine geographische Karte bildet erstmals Zeckenstiche in der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein ab. Sie basiert auf 6338 Stichen, welche von Nutzern der App «ZeckeExterner Link» in den letzten zwei Jahren gemeldet und durch Forschende der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW)Externer Link ausgewertet wurde. Die Erkenntnis: Die meisten Stichmeldungen stammen aus dem urban geprägten Mittelland.…
Dieser Inhalt wurde am veröffentlicht
Die Hirnhautentzündung «Frühsommer-Meningoenzephalitis» (FSME) wird von Zecken übertragen. Die Zunahme dieser Krankheit ist auch auf klimatische Veränderungen zurück zu führen, so das Bundesamt für Gesundheit (BAG). Deshalb rechne man damit, dass auch andere durch Zecken übertragene Krankheiten zunähmen. Der Bund will ein Nationales Referenzzentrum für Zecken und durch diese Insekten übertragene Krankheiten einrichten. Dieses soll…
Dieser Inhalt wurde am veröffentlicht
Im Jahr 2008 wurden in Italien neun tollwütige Tiere registriert, 2009 waren es bereits 69. Bis Mitte Mai dieses Jahres wurden bereits über 180 befallene Tiere registriert, wie auf der Webseite des Istituto Zooprofilattico Sperimentale delle Venezie steht, welches die Tollwut-Situation in Italien überwacht. Betroffen sind die nordöstlichen Regionen Friaul, Venetien und Trentino-Südtirol. Bei den…
Weshalb kann die Schweiz die Masern nicht ausrotten?
Dieser Inhalt wurde am veröffentlicht
1987 hat das Bundesamt für Gesundheit (BAG) eine Impfstrategie lanciert, die zur Ausrottung der Masern bis zum Jahr 2000 hätte führen sollen. Siebzehn Jahre später beträgt die Impfquote immer noch 87%, also deutlich unter dem Ziel von 95%, das die Weltgesundheitsorganisation (WHO) gesetzt hatte, um die vollständige Ausrottung des Virus zu erreichen. «Die Zahl der…
Einen Überblick über die laufenden Debatten mit unseren Journalisten finden Sie hier. Machen Sie mit!
Wenn Sie eine Debatte über ein in diesem Artikel angesprochenes Thema beginnen oder sachliche Fehler melden möchten, senden Sie uns bitte eine E-Mail an german@swissinfo.ch