Gut versteckt im Urwald: Eine Kokaplantage in der südkolumbianischen Region Guaviare.
Luca Zanetti
Dieser Kokabauer, der zuerst als Pflücker für einen Verwandten arbeitete, besitzt heute seine eigenen Kokafelder und produziert Setzlinge.
Luca Zanetti
"La Cocina", die Küche, in der die Kokablätter in Kokabasis umgewandelt werden.
Luca Zanetti
Gifte und Benzin, die im Verfeinerungsprozess benutzt werden, haben die Hände dieses "quimico" (Chemiker) gezeichnet.
Luca Zanetti
Das Endprodukt der Bauern ist die Kokapaste oder "freebase". Sie wird an die Kokain-Produzenten verkauft, die den Reinheitsgrad in ausgeklügelten Labors bis auf 99% hochschrauben.
Luca Zanetti
Die Antidrogen-Polizei stürmt eine "Cocina".
Luca Zanetti
Ein Antidrogen-Polizist schüttet Benzin über Kokablätter, die zur Weiterverarbeitung bereitgelegt waren.
Luca Zanetti
Eine "Cocina" steht im Vollbrand. Jeden Moment kann sie explodieren.
Luca Zanetti
Pause auf einer zum Kokaanbau kahlgeschlagenen Lichtung in der südkolumbianischen Region Putumayo.
Luca Zanetti
Vom Staat beschäftigte Koka-Zerstörer verdienen etwa 250 US-Dollar pro Monat.
Luca Zanetti
Kolumbianische Kokabauern, in Ecuador erwischt, müssen wieder zurück nach Kolumbien.
Luca Zanetti
Am Inland-Flughafen der Hauptstadt Bogota hat die Polizei eine Tasche mit 35 Kilo Kokain konfisziert.
Luca Zanetti
Röntgenaufnahme eines Drogenschmugglers am Internationalen Flughafen von Bogota. Im Magen hat er Dutzende Fingerlinge, voll mit Kokain.
Luca Zanetti
Wie entsteht aus Kokapflanzen eine Droge, und wie kommt diese aus dem Land? Das Kokain nennen sie in Guaviare "mercancía". Das heisst schlicht Handelsware und sagt viel aus über diese Region in Kolumbien, die sich voll auf Koka abstützt.
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Jemand packt ein paar Zweige, am besten ein ganzes Büschel, hält sie ganz nah bei den Stielen und zieht diese wie Seile durch die Hände. Nicht zu schnell, weil das wehtut, nicht zu langsam, weil sonst zu viele Blätter ausgelassen werden. So beginnt alles.
Jemand nimmt einen Strohhalm (man sagt, jene von McDonalds seien die besten), schneidet ihn entzwei, steckt ein Ende in die Nase, zielt mit dem anderen Ende auf die weisse Linie und schnupft. So hört es auf.
Dazwischen gibt es viele Ozeane und ein Dutzend Grenzen zu überqueren und – je nach Sichtweise – viel Geld zu verdienen oder ein grosses Problem zu bekämpfen. Beide Seiten brauchen dafür den gleichen Ausdruck: Drogenschmuggel. (Alle Bilder von Luca Zanetti)
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