Transport- und Lagerungs-Behälter für hochradioaktive Abfälle werden im Container-Gebäude des Zwischenlagers ZWILAG in Würenlingen, Kanton Aargau, gelagert.
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Logo des Zwischenlagers ZWILAG auf einem Überkleid.
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Ein Lastwagen liefert Fässer mit schwach radioaktiven Abfällen vom AKW Mühleberg (links). Ein fahrerloses Transportsystem bringt ein Fass mit radioaktiven Abfällen in einen Verbindungstunnel.
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Zwei Angestellte in einem Verbindungstunnel des ZWILAG. Die Anlage verwaltet schwach- und mittelradioaktive Abfälle und lagert sie – zusammen mit verbrannten und aufbereiteten Brennelementen aus Schweizer Kernkraftwerken –, bis sie in die Endlagerstätte transportiert werden können.
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Warnschilder an einem Container mit schwachradioaktivem Abfall aus dem AKW Mühleberg. Er fällt in die "ADR-Gefahrgutklasse" 7 für radioaktive Stoffe.
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Die Teleskop-Tastspitze eines Dosimeters, das die ionisierende Strahlung misst (links). Die "heisse Zelle", in der Brennelemente umgeladen und Lagerungs-Behälter kontrolliert und repariert werden.
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Ein ZWILAG-Mitarbeiter im Beta-/Gamma-Container, wo er kontaminiertes Material in Kleinteile trennt, bevor diese eingeschmolzen werden.
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Die Verbrennungsanlage mit dem Plasmaofen im ZWILAG Würenlingen.
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Spezialisten überwachen den Schmelzvorgang im Plasmaofen.
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Überprüfung der Dichtungen der Transportbehälter für radioaktive Stoffe vom Typ TN81CH.
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Fässer warten auf den Transport ins Lager für mittelschwachen radioaktiven Abfall.
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In der Schweiz sind Produzenten von Kernenergie verantwortlich für die sichere Entsorgung ihrer radioaktiven Abfälle. Die Regierung will die rund 100'000 Kubikmeter Atommüll in tiefen geologischen Formationen einlagern. Doch zuvor kommen die strahlenden Abfälle in Anlagen wie das ZWILAG (Zwischenlager) Würenlingen.
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Bis radioaktive Abfälle endgültig im Untergrund gelagert werden können, müssen sie während 30 bis 40 Jahren in einem Zwischenlager bleiben, um genügend abzukühlen.
Schwach- und mittelradioaktive Abfälle können in einer solchen Anlage darauf warten, bis ein Endlager in einer tiefen geologischen Formation in Betrieb genommen wird.
In speziellen Anlagen wird der Atommüll zur Entsorgung in geologischen Tiefenlagern vorbereitet. Alle in der Schweiz anfallenden radioaktiven Abfälle werden verarbeitet und zwischenzeitlich im ZWILAG und einer Anlage des Bundes in der Nähe gelagert.
Die Abfälle bestehen grösstenteils aus Betriebsabfällen und abgebrannten Brennelementen der Kernkraftwerke, aufbereitetem Atommüll und radioaktiven Abfällen aus Medizin, Industrie und Forschung.
Die Betreiber-Konzerne der Atomkraftwerke tragen die Kosten für die Entsorgung, die den Kunden voll über den Strompreis verrechnet werden.
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